In diesem Webmaster Central Video beantwortet Google-Sprecher Matt Cutts die Frage, ob und wie es möglich ist, sich vor Spamlinks Dritter wie etwa einem Mitbewerber und einer daraus resultierenden Abstrafung im Ranking durch Google zu schützen.
Nachdem Google Anfang des Jahres das “Panda”-Update, das die Suchqualität durchweg verbessert, für alle englischsprachigen Suchanfragen einführte, wurden nun die algorithmischen Verbesserungen in allen anderen Sprachen bis auf Chinesisch, Japanisch und Koreanisch eingeführt. Hier testet Google weiter die Verbesserungen.
Im Gegensatz zum ersten “Panda”-Update, welches beinahe 12% aller englischen Suchanfragen beeinflusste, sind in den weiteren Sprachen nun etwa 6-9% der Suchanfragen betroffen.
Sollten Websites von diesen Verbesserungen negativ betroffen sein, können die Tipps von Google zum Erstellen qualitativ hochwertiger Websites weiterhelfen. Zudem bietet Google noch Foren für Webmaster an, die dort Feedback geben und Ratschläge erhalten können.
Ein neuer Online-Dienst von Google namens Page Speed Service beschleunigt das Laden von Webseiten, indem die Anfragen einer Webseite auf einen Google-Server umgeleitet werden, welcher die Optimierung der Seite übernimmt.
So sind durchaus Geschwindigkeitsvorteile von 62 Prozent möglich, abhängig von der Größe des Contents auf der Webseite, dem verwendeten Browser, der geographischen Lage des Zugangs, der Bandbreite usw. Wie groß der Geschwindigkeitsvorteil für eure Webseite ist, kann mit dem Webpage-Test ermittelt werden.
Google zeigt seit einigen Tagen Bilder und Namen von Content-Autoren in den Suchergebnissen von Google.com an. Dazu muss der Autor ein Google-Profil erstellt und seinen Content mit diesem verlinkt haben.
So soll hochwertiger Content besser identifiziert und hervorgehoben, weiterer Content dieses Autors gefunden und Nutzer mehr über den Autor erfahren und mit diesem in Kontakt treten können.
Seit Google den +1-Button eingeführt hat und dieser nun auch in Webseiten und dem Social Network Google+ Anwendung findet, ist dieser ein weiterer Rankingfaktor geworden. Wie sehr, wird sich zwar erst in den kommenden Monaten zeigen, trotzdem haben schon jetzt SEOs und Webmaster Ideen parat, um +1-Empfehlungen für Webseiten und Artikel zu pushen, indem z.B. mehrere Google+ Accounts angelegt werden oder mit einem Account auf einer Webseite mehrmals der +1-Button angeklickt wird.
Google hat jedoch Maßnahmen ergriffen, um solch einen Mißbrauch zu vermeiden. Jeder Nutzer wird nämlich anhand seiner IP bzw. eines Cockies erkannt. Des Weiteren erkennt Google auch das unnatürliche Pushen einer Webseite durch mehrere Accounts und Browser. Wird also zu oft auf den +1-Button geklickt, wird die URL, auf der der Klickbetrug stattgefunden hat, temporär für 24 Stunden gesperrt. Es ist aber durchaus davon auszugehen, dass Google hier in Zukunft weitere Mechanismen wie z.B. eine “No-Klick-Liste”, die dauerhaft für einen User einer Webseite gilt, einbauen wird, um Missbrauch zu vermeiden.