Was ist der Facebook EdgeRank und warum ist er so wichtig?

Mittwoch, 08. Mai 2013 von Katharina Patz

Bekannte Situation: Man kommt von der Arbeit/ Schule/ Uni nach Hause uns startet den Rechner. Wenn der hochgefahren ist gehen die meisten erstmal – richtig, auf ihre Facebookseite. Könnte ja sein, dass was Neues passiert ist, nachdem man schon ganze zwei Stunden nicht mehr on war. ;)  (Die Facebooknutzung über Smartphones wird hier nicht berücksichtigt; da sieht das Ganze nochmal anders aus.)Was gibt’s Neues, wer hat ein neues Profilbild, wer hat was zu sagen, welcher Musiklink wurde geteilt etc. pp.

Der Facebook News Feed

Ein Facebookuser verbringt mehr als 25% seiner Zeit auf Facebook damit, durch den News Feed zu scrollen. Nutzer verbinden diesen mit Posts, Fotos & Co., Marken und Unternehmen dagegen sehen im News Feed eine große Chance und Möglichkeit Fans zu erreichen. Eine Facebook – Fanpage allein ist nämlich kein Garant für erfolgreiches Social Media Marketing. (Fast) kein Fan kehrt nämlich zu der Markenseite zurück, nachdem er sie einmal geliked hat.
Wo ist also der beste Platz, um Kunden zu erreichen? Marken sind bereits dabei, Social Media Marketing auf verschiedene Arten zu nutzen. Trotzdem gibt es noch viel über die richtigen Strategien und den Algorithmus, der den Erfolg am Laufen hält, zu lernen. An dieser Stelle kommt der EdgeRank ins Spiel. Ob einfacher User, Unternehmen oder Marke – es ist für jeden hilfreich zu verstehen, was im eigenen News Feed angezeigt wird und aus welchem Grund.

Was ist der EdgeRank?

Der EdgeRank ist der Algorithmus, der von Facebook verwendet wird, um zu bestimmten, welcher Post an welcher Stelle bei jedem einzelnen User im News Feed auftaucht. Im Wesentlichen gibt es hierbei drei Einflussfaktoren.

Affinität

Die Affinität misst das Verhältnis zwischen dem lesenden User und dem Geschichtenerzähler. Je enger die Beziehung zwischen X und Y, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein Beitrag von X im News Feed von Y auftaucht. Der News Feed bevorzugt Posts von Verwandten im Vergleich zu Posts von Bekannten, die vor mehreren Jahren zu der Freundesliste dazugekommen sind.

Beispiel: Anna chattet viel mit Marie, lädt Fotos hoch, auf denen die beiden zu sehen sind und kommentiert Links, die Marie geteilt hat. Anna und Lisa haben keinen Kontakt, sondern sind „nur“ in der Freundesliste der anderen. Das bedeutet für den News Feed: Maries Stories werden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit im News Feed von Anna auftauchen, als die Posts von Lisa.

Affinität funktioniert eingleisig! Eine hohe Interaktion von Anna und Marie führt dazu, dass Maries Geschichten im News Feed von Anna auftauchen. Das Gegenteil muss nicht zwingend der Fall sein. Hier kommt es darauf an, mit wie vielen anderen Freunden Marie neben Anna kommuniziert.

Bedeutung

Es gibt verschiedene Arten von Posts und je mehr Bedeutung Facebook ihnen zuteilt wird, desto höher der Score, angezeigt zu werden. In der Regel bekommen Fotos und Videos die größte Gewichtung, gefolgt von Links und reinen textlichen Updates.

Ein Tip an Fanpage-Betreiber: Nutzt neue Features, wann immer es welche gibt. Facebook misst diesen immer eine hohe Bedeutung zu, um somit die User selbst zu einer Nutzung ebendieser Features zu ermutigen.

Aber: Das Engagement und die Reaktion auf einzelne Posts spielen bei der Gewichtung von Posts ebenso eine Rolle. Wenn Nutzer auf einen rein textlichen Post mit vielen Kommentaren und Likes reagieren, kann dies dazu führen, dass diesem eine höhere Bedeutung beigemessen wird, als einem Foto-Post, obwohl letzterer ursprünglich bedeutsamer gewesen ist.

Aktualität

Je älter ein Post, desto mehr Wert verliert er. So wird garantiert, dass der Newsfeed von Usern immer frisch und aktuell bleibt. Wie schnell ein Post seinen Wert verliert, hängt neben dem rein zeitlichen Aspekt von jedem einzelnen Nutzer ab. Loggt sich ein User beispielsweise nur zweimal wöchentlich ein, ist es gut möglich, dass er auch Posts angezeigt bekommt, die schon einige Tage alt sind.

Warum ist der EdgeRank so wichtig?

- 96% der Fans besuchen eine Fanpage nicht mehr aus Eigeninitiative, nachdem sie diese einmal geliked haben

- ein Post hat im Vergleich zur zugehörigen Page eine 40-150 Mal größere Wahrscheinlichkeit Fans im News Feed zu erreichen

- 27% der Zeit auf Facebook wird von Usern damit verbracht, durch den Newsfeed zu scrollen. Das sind 2.835.000.000 Minuten pro Tag (wie eingangs schon gesagt wurde – die mobile Nutzung ist hier nicht miteingeschlossen)

Nur etwa 16% der Fans einer Facebookseite sehen nach dem Liken Posts von dieser Seite. Die große Frage ist daher:

Wie kann man als Pagebetreiber den EdgeRank der eigenen Seite verbessern?

- Keep it short! Posts mit 100-250 Zeichen bekommen im Schnitt 60% mehr Likes, Comments und Shares als Posts mit über 250 Zeichen.

- Sei sichtbar! Das Posten von Fotos, kompletten Alben und Videos bringt entsprechend 180%, 120% und 100% mehr Engagement ein. Bilder sind beliebt und bleiben länger im Gedächtnis als einfache Texte.

Sei sichtbar!

- Stell Fragen! Meinungsumfragen und „Lückenfüller“-Posts führen zu 90% mehr Engagement als ganz einfache Posts.

Erfolgreiche Interaktion mit den Fans

Erfolgreiche Interaktion mit den Fans

- Poste täglich! Vergiss nicht, dass 96% deiner Fans nicht mehr initiativ nach der Seite suchen werden. Regelmäßiges Posten ist somit der einzige Weg um die Fans konsequent zu erreichen.

- Sei relevant, aber nicht aufdringlich! Poste nicht nur über deine eigene Marke, sondern auch über Dinge, die man mit ihr verbindet.

- Sei aktuell! Probiere verschiedene Tageszeiten zum Posten aus, um deine Zuhörer zu erreichen und halte dich anschließend an die Zeiten, die das meiste Engagement erreichen.

Fazit: Wer bei Facebook erfolgreich sein will, sollte die genannten Tips aufnehmen und die Vorteile des EdgeRanks nutzen. Be visual, be relevant, stay social! ;)

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Feierabend heißt bei uns in Zukunft Fyraabe

Donnerstag, 04. Oktober 2012 von Katharina Patz

Wenn jemand zur Übertreibung neigt, sagen wir Deutschen: „Mach doch keine große Sache daraus.“ Bei unseren schweizer Nachbarn hört sich das so an: „Mach doch kes Büro uuf.“[Eröffne doch kein Büro.]
Genau das machen wir. Wir eröffnen ein neues Büro in Zürich und machen eine große Sache daraus, denn…it’s BIG. Nach Karlsruhe und Berlin kommt nun ein dritter Standort dazu. Für den Eintritt in den neuen Markt hat sich unser Geschäftsführer Sören Munk entschieden, weil er hier viel Potential sieht.
Ein paar Fakten zum Schweizer Markt: 84% der Haushalte haben einen Internetanschluss, im Vergleich dazu liegen Deutschland mit 83% und die USA mit 73% dahinter, Stand 2011. Smartphones sind ebenso weit verbreitet, die Dichte zählt zu den höchsten in Europa. Schweizer kaufen im Internet ein, sind in Sozialen Netzwerken unterwegs und nutzen Suchmaschinen. Frauen und Männer, von 18 bis 65 Jahren, alle sind gut dabei. Sie verbringen durchschnittlich 19 Stunden im Monat im Internet, die Deutschen 25, Italiener nur 16 Stunden.

Interessant ist aber, dass Schweizer Unternehmen das Internet noch kaum für Marketingzwecke entdeckt haben. Bei einer Studie im Januar 2012 haben von den 179 teilnehmenden Unternehmen nur 11% angegeben, dass sie Social Medie seit mehr als drei Jahren nutzen, über 50% seit einem Jahr und weniger. Probleme, die Unternehmer von  einem Einsatz von Social Media abhalten: zu großer Aufwand, der keinen Mehrwert bietet, die Empfänger haben kein Interesse und es fehlt an Konzepten.  Hier kommt Paseo Marketing ins Spiel. Wir haben es uns auf die Flagge geschrieben, unsere Nachbarn von den Vorteilen des Online-Marktes zu überzeugen und sie hier im Marketingbereich zu betreuen. Mit einem Aufwand, der sich lohnt und einem guten Konzept. Bei unseren ersten Kunden sind bereits Erfolge zu verzeichnen, denn wie anfangs schon erwähnt sind die Schweizer Einwohner alles andere als uninteressiert, was Soziale Netzwerke & Co. angeht. Hierfür spricht auch der Anteil der Internetnutzer, die ihr Handy für den mobilen Internetzugang nutzen: In der Schweiz sind es 44%, im Vergleich dazu Deutschland mit 28%. Erfolgversprechend für die dort ansässigen Unternehmen.

Unser ganzes Team freut sich über den neuen Standort und wir lernen schon fleißig Schwyzerdütsch. Und der Schweizer Kunde? Däm het’s der Ermel ynegno- Er ist ganz begeistert! ;)

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Mit uns blüht Deutschlands Internethauptstadt auf ;-)

Donnerstag, 06. September 2012 von Katharina Patz

We are proud: Der Name unserer Agentur etabliert sich immer mehr, wie unsere Referenzen zeigen.
In den letzten Wochen haben wir fünf neue Kunden unter unsere Social Media- und SEO-Fittiche genommen und freuen uns auf die Herausforderung. Die Unternehmen unterscheiden sich nämlich voneinander wie Tag und Nacht und lassen unseren Job keinesfalls langweilig werden: Neobotix, PapierFischer, Prinzen & Piraten, Macom und ILI CONSULTING.

Was das Unternehmen Neobotix macht, kennen die meisten nur aus Science-Fiction-Filmen: bekannt für die Herstellung mobiler Roboter fertigt es Robotersysteme für Kunden aus der ganzen Welt.
PapierFischer wiederum ist das genaue Gegenteil von Robotersystemen.  Das Dienstleistungsunternehmen aus Karlsruhe für Bürotechnik, -einrichtung und Grafik verbindet durch seine 130-Jahre Erfahrung erfolgreich Tradition mit Innovation. Ist Papier auch für die Internetgemeinde interessant? Aber sicher!
Unser Job ist wirklich vielfältig wie der nächste Kunde zeigt. Mit Prinzen & Piraten tauchen wir in eine andere Welt ein: in die Abenteuerwelt der Kinder. Im Onlineshop Prinzen & Piraten mit Sitz in Bonn dreht sich alles um Jungs von 0-10 Jahren. Kleidung, Accessoires und Spielzeug lassen Abenteuerträume wahr werden. Wir beraten in Sachen Social Media und Suchmaschinenoptimierung.
Der nächste Kunde, den wir heute vorstellen ist Macom: Deutschlands führende Ingenieurgesellschaft für audiovisuelle Kommunikation. Für das Unternehmen stehen die Kunden (unter anderem Mercedes Benz, Deutsche Bank, EnBW u.a.) und die Umsetzung ihrer Wünsche an erster Stelle. Das erinnert uns an…uns. Die Betreuung im SEO-Bereich kann quasi nicht schief gehen ;-)
Last but not least ILI CONSULTING. Eine Top-Management Innovationsberatung, die Unternehmen unterstützt und nach vorne bringt. Ihre Mission ist Innovation (ja, wir reimen sogar für unsere Kunden ;) ). Wissen-Team-Begeisterung-Wachstum-Unabhängigkeit: Mit diesen fünf Feldern hat ILI CONSULTING Großes vor: im Jahr 2020 die weltweit erfolgreichste und faszinierendste Innovationsberatung sein. Wir helfen dabei!

Unsere Agentur ist nicht nur hier vor Ort bekannt, sondern über die Grenzen Karlsruhes hinweg, was die Standorte unserer neuen Kunden bestätigen: Heilbronn, Bonn, Berlin, Karlsruhe und Stuttgart.

Wir freuen uns das Herz der Internethauptstadt auch weiterhin höher schlagen zu lassen ;-)

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Affiliate Marketing – was war das nochmal?

Dienstag, 17. Juli 2012 von Katharina Patz

 

 

 

 

 

 

 

 

Affiliate Marketing – jeder hat das Wort schon mal gehört, aber deutlich weniger wissen auch, was es bedeutet.  Der genannte Werbebereich gehört zum Online-Marketing. Auf der einen Seite steht ein kommerzieller Anbieter (Merchant), auf der anderen ein Affiliate (Website-Betreiber). Der Anbieter vermarktet seine Produkte, indem er Links auf die Websites der Affiliates setzt. Wenn ein User diese Website besucht und auf den Produktlink klickt, erhält der Seitenbetreiber eine Provision. Wenn es durch den Klick zu einem Produktkauf kommt, wird die Provision dementsprechend erhöht.

Affiliate Marketing wird gerne eingesetzt, da beide Seiten von der gemeinsamen Aktion profitieren und Geld verdienen. Das Doing läuft über verschieden Affiliate-Systeme. Hier ist der Treffpunkt von vielen Marchants und Affiliates, die nach geeigneten Partnern suchen.

Wir als Agentur sind die Schnittstelle zwischen Merchant und Affiliate. Unsere Experten kümmern sich um die Organisation,  suchen das passende Affiliate-System heraus und sorgen für einen regen Traffic zu den Seiten unserer Kunden, wie zum Beispiel Gorilla Sports. Der Anbieter von Sport- und Fitnessprodukten war bereits kurze Zeit nach Einführung des Affiliate-Marketings sehr zufrieden und erfolgreich, sodass wir weiterhin Konzepte erarbeiten, um diesen Werbereich noch zu vertiefen.

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Mit YouTube auf Erfolgskurs

Mittwoch, 25. April 2012 von Katharina Patz

YouTube ist mit etwa 800 Millionen Besuchern monatlich die drittgrößte Website im Internet. Da ist es naheliegend, diese Plattform für sich als Unternehmen zu nutzen. Doch in welcher Form? Wie erreiche ich die gewünschte Zielgruppe? Um das Usernetzwerk noch mehr auszuweiten und im Kampf gegen die anderen Internetplattformen nicht auf der Strecke zu bleiben hat sich YouTube etwas Neues ausgedacht: Google AdWords für Videos.

Welcher Mehrwert entsteht bei der Nutzung dieses Tools für Unternehmen? Das neue Modell für Videoanzeigen kann man mit einem Such-Werbenetzwerk vergleichen. Ein entscheidender Pluspunkt: Gezahlt wird nur, wenn die Anzeigen wirklich angeklickt und angeschaut werden. Ob diese bei Suchergebnissen in YouTube per Keywords oder in Verbindung mit bestimmten Themen erscheinen, bestimmt das Unternehmen selbst. Die Kontoeinrichtung erfolgt schnell und unkompliziert.

Gut für alle: Nutzer wählen für sie relevante Ads aus und der Absender spricht ausschließlich Viewer an, für welche diese Nachricht gedacht ist. Im Anschluss werden Wirkung und Effektivität gemessen, indem die Kommunikation der Nutzer nach Betrachtung des Videos und die Websitebesuche verzeichnet werden. Im Optimalfall belegen steigende Besucher-Zahlen das Erreichen der Zielpersonen.

Alle Vorteile nochmal auf einen Blick: Mit Hilfe der Google AdWords für Videos erreichen Unternehmen die richtige Zielgruppe, bezahlen nur für tatsächliche Viewer und können die Effektivität ihrer Arbeit messen.

Oder anders ausgedrückt: target exactly who you want and who wants you! Wir finden: Hört sich gut an… ;)

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