Dank der nun auch in Deutschland verfügbaren Echtzeitsuche in Google sind Twitter-Nachrichten, Statusmeldungen von Facebook- oder Myspace-Nutzer und Blogeinträge innerhalb weniger Sekunden, nachdem sie online gestellt wurden, über die deutsche Suchseite von Google auffindbar, die mittlerweile nicht nur mit allen gängigen Browsern sondern darüber hinaus sogar mit Android-Smartphones und dem iPhone funktioniert.
Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Chadwick Martin Bailey und iModerate Research Technologies mit über 1.500 Verbrauchern hat ergeben, dass 51% der Facebook-Fans und 67% der Twitter-Follower einer Marke eher deren Produkte kaufen und 60% der Facebook-Fans sowie 79% der Twitter-Follower die Marke eher ihren Freunden weiterempfehlen, deren Fan oder Follower sie sind.
Josh Mendelsohn von Chadwick Martin Bailey hat dies treffend auf den Punkt gebracht: “Unternehmen, die sich nicht in Social Media engagieren, verpassen somit eine große Gelegenheit”.
Diese interessante Frage beantwortet uns Matt Cutts mit seiner Standardantwort, Google behandelt alle Links im Grunde gleich. Und zwar anhand des PageRanks, also der Reputation einer Website und somit deren Links, egal woher diese stammen.
In Bezug auf Facebook und Twitter gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Bei Facebook sind viele Profile nicht öffentlich, so dass Google dessen Links nicht erreichen und somit keinen PageRank weitergeben kann.
Bei Twitter sind die meisten Links auf nofollow gesetzt, weshalb Google diese Links nicht für das Ranking berücksichtigt.
Google behandelt somit zumindest in der Websuche, dem organischen Ranking, Links von Twitter und Facebook gleich.
Eine Woche später stelle ich fest: Mein Profil bei Xing wurde in den letzten 7 Tagen im Vergleich zu sonst exorbitant oft angeklickt. Sowohl von Personen die ich kenne, Personen die mir völlig fremd sind sowie von Nicht Xing-Mitgliedern. Hm, hat da jeder den Blog-Eintrag von mir direkt aufgerufen und dann auf mein Profil geklickt? Wohl kaum.