Content is King – Wie ist das eigentlich mit dem Edgerank?

Montag, 15. Oktober 2012 von Julia Scharmann

Der heutige kleine Artikel in der Internet World Business “Facebook verlangt Qualität” gereicht mal wieder zum Nachdenken über die Content-Strategie, wenngleich er nicht wirklich eine Novelle offenbart.

Freilich kann nicht ein jedes Unternehmen einen Extremsportler an den Rand des Alls schicken und für viele Millionen Dollar eigenen Content erstellen. Aber, und das wissen wir schon längst: seichtes Werbegeplapper macht Fans auf Dauer nicht glücklich. Es führt zu sinkender respektive wenig Interaktion mit den geposteten Inhalten und verschlechtert so den Edgerank.

Was ist nun der Edgerank wieder?

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Red Bulls Stratos Projekt

Dienstag, 09. Oktober 2012 von Julia Scharmann

 

 

 

 

 

 

 

 

… oder die Ode an eine geniale Content-Strategie.

Am heutigen Tage wird Felix Baumgartner, seines Zeichens Hochleistungswahnsinniger im Bereich Base-Jumping, Fallschirm- und sonstiges Springen, diesen Wahnsinn krönen: Er springt aus 36 Kilometern Höhe zurück auf die Erde. Quasi. Ein hauchdünner Ballon trägt ihn zuvor in einer Kapsel in die Stratosphäre, aus der er dann aussteigen und 32 Kilometer lang im freien Fall versuchen wird die Schallmauer zu durchbrechen. Eine Vorhaben, dass bereits ein anderer vor ihm versuchte. Die Schallmauer durchbrach Joe Kittinger zwar in den 50er Jahren nicht, allerdings erreichte er damals den Weltrekord für den längsten freien Fall, der seither ungebrochen ist. Er sprang damals aus 31 Kilometern Höhe.

Neben Rekorden und physischen wie psychischen Höchstleistungen, die sich der normalsterbliche Sesselpupser nicht im Ansatz vorzustellen vermag, gibt es hier noch ein anderes Phänomen zu bestaunen: das Unternehmen Red Bull und seine Content-Strategie. Die ist schlicht gesagt das Beste und Eindrucksvollste was in der neueren Marketinggeschichte umgesetzt wird. Das Erschaffen der Marke und ihre Emotionalisierung stellt meines Erachtens auch den Inszenierungsgiganten Apple in den Schatten.

Ich kann mich kaum erinnern, wann ich zuletzt einen Werbespot mit dem Produkt selbst, einem schnöden süßen und klebrigen “Energydrink”, gesehen habe. Die Headline “Red Bull verleiht Flügel…”: genial. Ob derjenige dessen rechter Gehirnhälfte der Claim einst entsprang tatsächlich so global dachte – man weiss es nicht. Fakt ist: unter diesem Motto paßt einfach alles zusammen was Red Bull tut. Zumeist bewegt es sich im sportlichen Bereich, an den Grenzen des Machbaren, gerne auch am Rande des Wahnsinns und darüber hinaus – wie man sieht.

Die Verantwortlichen finden immer den richtigen Ton, immer das richtige Testimonial, investieren unbekannte doch zweifellos astronomische Summen für ihr Engagement – und generieren authentischen und gigantischen Content. Da paßt einfach alles.

Für das Projekt Stratos mit Baumgartner gibt es jetzt doch mal einen Werbespot. Ebenfalls eine Website, die nicht nur sämtliche technische Informationen sauber und höchst ansprechend präsentiert, sondern zudem einen Live-Bereich aufweist, der einem das Gefühl gibt selbst in der Mission Control zu sitzen.

Red Bull steht also für ein Branding, das längst nicht mehr das Produkt fokussiert, die Getränkedose, sondern die Emotion, das reine Gefühl das man bei und nach einer Höchstleistung empfindet. Das Gefühl das Sebastian Vettel zuletzt in Japan gehabt haben wird und vielleicht noch mehr das Gefühl, das Felix Baumgartner in diesen Minuten haben wird, bevor er in seine Kapsel steigt. Auf dem Weg in die Stratosphäre. Um dann ohne technische Hilfsmittel in einem Hightech-Anzug zurück zur Erde zu gelangen und schneller zu sein als der Schall.

Hier verleiht Red Bull nicht nur Flügel, sondern investiert auch ein auf ca. 20 Millionen geschätztes mittleres Vermögen. Red Bull schafft sich seine Contents selbst und lässt sich das eine Menge kosten, obgleich eine tatsächliche Budget-Angabe selten bis nie zu finden ist.

Keine Frage also, dass wir hier Ground Control spielen und gespannt verfolgen was sich in Roswell/USA so tut – bei klarer Sicht, Südwind, 15 Grad Celsius und einem leichten Wind von ca. 14 km/h. Estimated Launch: siebzehndreissich GMT ;)

 

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Noch kein Suchvolumen? Try this…

Freitag, 05. Oktober 2012 von Julia Scharmann

 

Gelegentlich werden wir gebeten, zu bestimmten Problemstellungen der Bereiche die wir abdecken einen Tipp zur Lösung zu geben.

Die letzte Frage bezog sich auf das Suchmaschinenmarketing, bzw. auf die Online-Optimierung von Produkten die (bisher) nicht gesucht werden. Was tun, wenn es keine Begriffe gibt auf die man optimieren könnte? So abwegig ist diese Frage auch nicht, denn es gibt immer wieder Produkte oder Dienstleistungen, die so speziell oder neu sind, dass sich noch keine Keywords heraus kristallisiert haben.

Platt gesagt: wir versuchen zur Generierung von Suchvolumen bei zu tragen, indem wir die Zielgruppe “erziehen” – auch Push-Effekt genannt ;-)

Unser SEM-Master Christian Köpfler erklärt das so:

Sobald es darum geht ein Produkt zu bewerben, dessen genaue Bezeichnung noch kein Suchvolumen hat,  haben wir  folgende Optionen für die Online Strategien:

Gezielte Display Kampagnen auf themenrelevanten Webseiten. Der Knackpunkt ist das punktgenaue Targeting, so werden Streuverluste vermieden und wir können kosteneffizient zu werben. Auch die Landingpage muss so strukturiert sein, dass der Suchende sofort sieht, worum es geht.

War der User erst einmal auf der Webseite, kann er mit Remarketing erneut angesprochen werden. Die Strategie ist es also, den themeninteressierten User “einzufangen”, um ihn spätestens im zweiten Kontakt mittels Display Werbung von dem Produkt zu überzeugen.

Sofern genügend Budget für Marketing Aktivitäten zur Verfügung steht gilt es natürlich, eine Nachfrage nach dem „Push-Prinzip“ zu generieren. Neben den klassischen Medien im Print Bereich ist eine Online Marketing Strategie mit Hilfe von Facebook erfolgsversprechend. Facebook Ads bieten ein sehr genaues Targeting für die Zielgruppe des Produktes und lassen sich entweder auf die eigene Facebook Fanpage oder direkt auf die Webseite verlinken.

Hat die Zielgruppe einmal die Verknüpfung der Keywords mit dem Produkt gelernt steigt auch das Suchvolumen für bestimmte Begriffe an. Natürlich braucht es dafür ein wenig Geduld…

 

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Feierabend heißt bei uns in Zukunft Fyraabe

Donnerstag, 04. Oktober 2012 von Katharina Patz

Wenn jemand zur Übertreibung neigt, sagen wir Deutschen: „Mach doch keine große Sache daraus.“ Bei unseren schweizer Nachbarn hört sich das so an: „Mach doch kes Büro uuf.“[Eröffne doch kein Büro.]
Genau das machen wir. Wir eröffnen ein neues Büro in Zürich und machen eine große Sache daraus, denn…it’s BIG. Nach Karlsruhe und Berlin kommt nun ein dritter Standort dazu. Für den Eintritt in den neuen Markt hat sich unser Geschäftsführer Sören Munk entschieden, weil er hier viel Potential sieht.
Ein paar Fakten zum Schweizer Markt: 84% der Haushalte haben einen Internetanschluss, im Vergleich dazu liegen Deutschland mit 83% und die USA mit 73% dahinter, Stand 2011. Smartphones sind ebenso weit verbreitet, die Dichte zählt zu den höchsten in Europa. Schweizer kaufen im Internet ein, sind in Sozialen Netzwerken unterwegs und nutzen Suchmaschinen. Frauen und Männer, von 18 bis 65 Jahren, alle sind gut dabei. Sie verbringen durchschnittlich 19 Stunden im Monat im Internet, die Deutschen 25, Italiener nur 16 Stunden.

Interessant ist aber, dass Schweizer Unternehmen das Internet noch kaum für Marketingzwecke entdeckt haben. Bei einer Studie im Januar 2012 haben von den 179 teilnehmenden Unternehmen nur 11% angegeben, dass sie Social Medie seit mehr als drei Jahren nutzen, über 50% seit einem Jahr und weniger. Probleme, die Unternehmer von  einem Einsatz von Social Media abhalten: zu großer Aufwand, der keinen Mehrwert bietet, die Empfänger haben kein Interesse und es fehlt an Konzepten.  Hier kommt Paseo Marketing ins Spiel. Wir haben es uns auf die Flagge geschrieben, unsere Nachbarn von den Vorteilen des Online-Marktes zu überzeugen und sie hier im Marketingbereich zu betreuen. Mit einem Aufwand, der sich lohnt und einem guten Konzept. Bei unseren ersten Kunden sind bereits Erfolge zu verzeichnen, denn wie anfangs schon erwähnt sind die Schweizer Einwohner alles andere als uninteressiert, was Soziale Netzwerke & Co. angeht. Hierfür spricht auch der Anteil der Internetnutzer, die ihr Handy für den mobilen Internetzugang nutzen: In der Schweiz sind es 44%, im Vergleich dazu Deutschland mit 28%. Erfolgversprechend für die dort ansässigen Unternehmen.

Unser ganzes Team freut sich über den neuen Standort und wir lernen schon fleißig Schwyzerdütsch. Und der Schweizer Kunde? Däm het’s der Ermel ynegno- Er ist ganz begeistert! ;)

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Google+ Beiträge haben Chancen bei Google News

Dienstag, 02. Oktober 2012 von Julia Scharmann

Eine neue Information macht dieser Tage die Runde, die für Marketing und PR relevant sein dürfte: selektiv haben Google+ – Beiträge die Chance bei Google-News gelistet zu werden.

Nach welchen Kriterien Google hierbei vorgeht bleibt zunächst eher undurchsichtig – wie das eben gerne mal so ist ;-) Bei BloggingInside berichtet Karl-Heinz Klug zudem von sogenannten +1Reports, die dem WebmasterTool hinzugefügt werden und so G+-Aktiven ein gewisses Maß an statistischen Auswertungsmöglichkeiten geben.

Google News ist der Nachrichten-Aggregator des Suchgiganten. Der automatisierte Dienst verwertet für deutsche User nach eigenen Angaben ca. 700 deutschsprachige Nachrichtenquellen, deren Meldungen gewichtet und den Lesern ausgespielt werden. Wie bei den Such- und Vorschlagsalgorithmen sind persönliche Interessen des Einzelnen der Ausgangspunkt für eine individuelle Nachrichtenseite. Abgesehen von den Nachrichten, die am relevantesten scheinen, weil sie beispielsweise häufig erscheinen, hat der Leser die Möglichkeit in den persönlichen Einstellungen seinen Vorlieben und Interessen Rechnung zu tragen und stellt sich seinen Nachrichten-Stream somit maßgeschneidert zusammen.

Die Verknüpfung von G+-Beiträgen und klassischen News geben Online-Marketern und PR-Menschen die Möglichkeit die Reichweite eines Beitrages um ein Vielfaches zu erhöhen. Wie sich das in der Praxis niederschlagen wird, wird sich finden, vom Grundgedanken her jedoch eine Option die auf jeden fall zu berücksichtigen sein wird.

 

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