Normalerweise kennzeichnet ein Trailing Slash (der Schrägstrich am Ende einer URL) ein Verzeichnis, z.B. http://example.com/foo/, fehlt dieser dagegen, handelt es sich um eine Datei, z.B. http://example.com/foo. Doch das muss nicht immer so sein.
Google behandelt diese URLs deshalb separat aber dennoch gleich, egal ob es sich dabei um eine Datei oder ein Verzeichnis handelt, ob also ein Trailing Slash vorhanden ist oder nicht.
Aus technischer und Suchmaschinensicht ist es zwar erlaubt, unterschiedlichen Content für gleiche URLs mit und ohne Trailing Slash zu verwenden, für Benutzer kann das jedoch sehr verwirrend sein. Deshalb ist der Inhalt solcher URLs für gewöhlich identisch.
Doch dabei sollte beachtet werden, dass nur eine dieser beiden URLs den Statuscode 200 zurückliefern und die andere URL über eine 301-Weiterleitung auf diese verweisen sollte, um Duplicate Content zu vermeiden. Google zeigt in solch einem Fall immer die Seite mit dem Statuscode 200 in den Suchergebnissen an.
Sollten jedoch beide URLs den Statuscode 200 zurückliefern, ist das zwar kein optimales Verhalten, für Google dennoch in Ordnung, da dies des öfteren vorkommt und von Google entsprechend berücksichtigt wird.
In den Google Webmaster-Tools kann die Inhaberschaft einer Website zusätzlich zu den bisher bestehenden Methoden, die Meta-Tags anzupassen oder eine entsprechende HTML-Datei auf den Server hochzuladen, nun mittels DNS-Eintrag überprüft werden.
Diese neue Methode hat den Vorteil, dass die Bestätigung, der Inhaber der gesamten Domain inklusive aller Unterdomains und somit aller Websites zu sein, nur noch einmal statt für jede Subdomain oder jede einzelne Website zu erfolgen hat.
Da Google, wie auch viele Internetuser, Wert auf kurze Ladezeiten legt, lässt Google nun nach ausführlichen Tests seit einigen Wochen auch “Site Speed”, also wie schnell eine Website im Vergleich zu einer anderen geladen wird, als einen weiteren Rankingfaktor von insgesamt mehr als 200 (vorerst nur für in englisch suchende Benutzer von google.com) ins Ranking mit einfließen. Somit stehen schnellere Websites weiter oben in den Ergebnisslisten von Google.
Dieser Rankingfaktor zählt jedoch zu den unwichtigeren Kriterien. Daher sind Änderungen in den Ergebnisslisten laut Google nur in weniger als einem Prozent der Fälle zu erwarten.
Laut Google Sprecher Matt Cutts vererben die Suchergebnisse von Google keinen PageRank. Sollten außerdem Google-Webdienste von Spammern missbraucht werden können, verwendet Google oft ein Nofollow-Attribut.
Dennoch ist es möglich, dass Links von Google in den Webmaster-Tools auftauchen. Matt Cutts selbst habe auch schon ein paar Links von Google gesehen.
Es ist daher möglich, dass Google-Links PageRank weitergeben, obwohl Google Vorsicht walten lässt, um Missbrauch zu verhindern.
Wie viele sicherlich wissen, kann duplicate Content dazu führen, dass Suchmaschinen es schwerer haben, den Content zu crawlen und zu indexieren. Außerdem kann sich so der PageRank der bevorzugten Seite verschlechtern.
Um dies so weit wie möglich zu vermeiden, geht man dabei folgendermaßen vor:
Duplicate Content erkennen
Bevorzugte URLs bestimmen
Bevorzugte URLs überall verwenden
301-Weiterleitungen verwenden, wo es nötig und möglich ist